|
News und aktuelle Informationen zum Thema Gelenkersatz
(Endoprothetik) der Schulter-, Hüft- und Kniegelenke
ssi
Endoprothesen bei Arthrose der Hüftgelenke
Die Therapieergebnisse von Total-Endoprothesen (TEP) sind den Teil-Endoprothesen
nach einem Jahr nicht überlegen.
mehr lesen
Quelle: BMJ 2012; 344
doi: 10.1136/bmj.e2147 (Published 19 April 2012) Cite this as: BMJ
2012;344:e2147
Bei Endoprothesen sollte bei der
Produktauswahl Sicherheit an erster Stelle stehen
Künstliche Hüftgelenke,
bei denen sich
Metallköpfe in Metallpfannen bewegen - sog. Metall-auf-Metall-Endoprothesen
- erweisen sich aufgrund des unvermeidbaren Abriebs von
hochgiftigen
Metallionen als möglicherweise gefährlichste Variante
künstlicher
Ersatzgelenke.
mehr lesen
Quellen:
British Medical Journal 2012
Clin Orthop Relat Res. 2004 Dec;(429):86-93.
BMC Musculoskelet Disord. 2010 Apr 23;11:78.
Endoprothesen
könnten länger halten
Die
Haltbarkeit von
Hüftgelenks- und
Kniegelenks-Totalendoprothesen
kann offenbar durch die dauerhafte Einnahme knochenaufbauender
Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate verdoppelt werden.
mehr Quelle: BMJ 2011; 343 doi:
10.1136/bmj.d7222 (Published 6 December 2011) Cite this as: BMJ
2011;343:d7222
Totalendoprothese des Hüftgelenks Ein
vollständiger, operativer Hüftgelenksersatz kann durch neue
minimal-invasive Therapiemethode oft noch um Jahre hinausgeschoben oder ganz vermieden werden
Endoskopische, minimal invasive Eingriffe am Hüftgelenk eröffnen
insbesondere bei jüngeren Patienten neue Therapiemöglichkeiten.
Bisher beschränkten sich endoskopische, minimal-invasiv
durchgeführte Behandlungen an den großen Gelenken in erster
Linie auf schmerzende Kniegelenke. Doch nun werden bei nicht
arthrotisch bedingten Schmerzen in den Hüftgelenken immer
häufiger endoskopische Eingriffe vorgenommen. Die betroffenen Patienten
sind meist deutlich jünger als die typischerweise mit einer
Total-Endoprothese versorgten Arthrosekranken.
mehr
Hüftgelenksendoprothese
Keine Beweise, dass Sport Endoprothesen
lockert
Sport tut auch
Endoprothesenträgern gut. Doch bedarf es einer guten Beratung
über die geeignete
Sportart.
mehr Quelle: Ärzte Zeitung
Hüftgelenksersatz:
"Schrottprothesen" (Zitat: Spiegel online) gefährden
viele Patienten
In Deutschland werden pro Jahr über 200.000 arthrotisch veränderte
Hüftgelenke operativ ausgetauscht. Für diese Eingriffe werden
von den Krankenkassen rund 1.6 Milliarden Euro ausgegeben. Doch nicht
immer können die Patienten mit dem Ergebnis der aufwändigen
Eingriffe zufrieden sein. In erschreckend vielen Fällen wurden
ihnen von den Operateuren Endoprothesen minderer Qualität eingesetzt,
die aufgrund von Komplikationen vorzeitig ausgetauscht werden müssen. Die
Zahl der sog. Revisionsoperationen ist in Deutschland besonders hoch. Ein
Teil der für Zweit- und Drittoperationen jährlich aufgewandten
330 Millionen Euro ließe sich durch ein bundesweites Endoprothesen-Register
vermeiden. Mit dessen Hilfe könnten Prothesen minderer Qualität
schneller identifiziert werden. mehr
Quelle:
Spiegel online
Prof.
Grifka: zuviele Prothesenoperationen wegen fehlerhafter Anreize -
zertifizierte Endoprothesen-Center könnten Abhilfe schaffen.Bedenkliche Überversorgung
bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken
Bad
Abbach - Die Pressemitteilung der Barmer GEK vom 27.07.2010 thematisiert
das Problem, dass im Jahr 2009 in Deutschland 209.000 Hüft- und 175.000
Knieprothesen eingesetzt wurden. Auch Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor
der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum
Bad Abbach, sieht darin eine bedenkliche Überversorgung. Darauf hat
Grifka bereits 2008 als Präsident der wissenschaftlichen orthopädischen
Gesellschaft hingewiesen. Grifka
wörtlich: "Es macht nachdenklich, dass in Deutschland im Jahr
über 200.000
künstliche Hüftgelenke eingesetzt werden,
während im gesamten restlichen Europa ca.
300.000
pro Jahr implantiert werden."
mehr
Quelle: Presse-Information
der Barmer GEK und Universität Rgensburg
Die Zuverlässigkeit der Röntgendiagnostik wird überschätzt:
Häufige Fehldiagnosen beim Verdacht auf
Becken- oder Hüftgelenks-Frakturen sprechen gegen die vergleichsweise
billigen Röntgen- und für die eher teuren MRT-Untersuchungen
(Magnet-Resonanz-Tomographie).
Die in der Notaufnahme von Krankenhäusern gemachten
"normalen " Röntgenuntersuchungen sind laut einer im American
Journal of Roentgenology veröffentlichten Untersuchung aufgrund zahlreicher
Fehldiagnosen für die exakte Diagnosestellung von Becken- und Hüftgelenksfrakturen
kaum zu verwenden.
mehr
Quelle: American
Journal of Roentgenology
Kniegelenk Endoprothese-OP
Nachweislich bessere Ergebnisse durch Mindestmengen bei Kniegelenk-Totalendoprothesen-Operationen
- G-BA legt Ergebnisse der Mindestmengen-Begleitforschung vor.
mehr
Quelle: Presse-Information Gemeinsamer
Bundesausschuss GBA
|
Minimal-invasive
OP-Techniken setzen sich bei der Endoprothetik von Hüft- und
Kniegelenken immer mehr durch:
Unterschiedliche
Operationstechniken - Vergleichende Bewertung durch
Experten des britischen National Heath Service (NHS) :
sind
moderne und schonende Gelenkersatz-Operationen (minimal-invasive
Endoprothesen-Operationen) bei den Langzeitergebnissen tatsächlich
den seit vielen Jahren üblichen Totalendoprothesen (TEP)
der Hüft- und Kniegelenke unterlegen?
mehr
Quelle:
britischer National
Heath Service (NHS)
Schonender
minimal-invasiver Hüftgelenksersatz: Die unterschiedlichen
minimal-invasiven Operationstechniken kommen immer häufiger
auch in Europa - und speziell auch in Deutschland -
zum Einsatz.
In den USA gibt es
bereits orthopädische Chirurgen, die wie Dr. Joel Matta (siehe
Video) beispielsweise den auch in Deutschland beliebten
anterioren (vorderen) Zugang zum arthrotisch veränderten Hüftgelenk
bereits mehr als 1.300 mal mit gutem Erfolg angewandt
haben. Insbesondere Patienten, die in der Vergangenheit
bereits einmal mit der seit Jahrzehnten üblichen konventionellen
Methode operiert wurden, sind von dem minimal-invasiven Eingriff
sehr begeistert. Die innovative Operationstechnik hat nämlich
viele Vorteile. So beispielsweise den geringen Blutverlust
während der Operation, die schnelle Belastbarkeit des operierten
Hüftgelenks noch am Tag des Eingriffs sowie eine erfreulich
niedrige Komplikationsrate.
Hier
sehen Sie den gesamten,
einstündigen OP-Verlauf bei einer Hüftgelenks-Endoprothese
mit minimal-invasivem anterioren Zugang zum Hüftgelenk. Kommentare
in englischer Sprache.

Hier
können
Sie den während der OP aufgezeichneten Kommentar in Ruhe in
Form eines PDF-Dokuments nachlesen.


ANTERIOR APPROACH
FOR TOTAL HIP REPLACEMENT
ST. JOHNS HEALTH CENTER,
SANTA MONICA, CALIFORNIA
Der minimal
invasive Zugang zur Hüfte setzt sich durch.
Seit drei Jahren werden auch die großen
Gelenke minimal invasiv operiert. Die Vorteile einer solchen
Vorgehensweise liegen auf der Hand: Der Hautschnitt ist kleiner,
Muskeln und Sehnen werden geschont, der Blutverlust ist geringer,
die Patienten können schneller mobilisiert und nach Hause
entlassen werden. Und: Sie müssen wegen des geringeren Traumas
weniger Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in Kauf nehmen,
was ihnen mehr Lebensqualität beschert.
mehr
Quelle: Deutscher Orthopädenkongress
Berlin
Junge
Patienten, Minimal invasives Operieren – neue Wege für die
Endoprothetik an Hüfte und Knie
Immer jüngere Patienten erhalten einen Gelenkersatz
an Hüfte oder Knie. Ihre Anforderungen an die Endoprothese
sind hoch, da sie mit dem Kunstgelenk körperlich aktiv bleiben
wollen. Gleichzeitig wächst bei den Operateuren das Bestreben,
Patienten dieser Altersgruppe „minimal invasiv“
zu versorgen – aber was bedeutet das?
mehr
Quelle: Masterclass Symposium Hildesheim
|
Beliebter Laufsport Joggen:
Jogger
tragen meist spezielle Laufschuhe, da diese den Fuß stabilisieren
sollen. Ihren Knie- und Hüftgelenken tun sie
damit
allerdings keinen Gefallen, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben.
mehr
Quelle: Tageszeitung PR online und US-Fachjournal PM&R
Wie haltbar sind künstliche Hüftgelenke? Gute Ergebnisse für
mehrteilige Implantate aus Titan im Labor
- Heidelberger Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik
Heidelberg ausgezeichnet. Künstliche Hüftgelenke werden immer sicherer:
Moderne mehrteilige Hüftimplantate aus Titan geben nur winzige Mengen
des Metalls in das umliegende Gewebe ab und sind deshalb voraussichtlich
besonders haltbar. Dies haben Labortests von Wissenschaftlern der
Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg gezeigt.
mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Heidelberg
Bluttest für Risiko eines künstlichen Knie-/Hüftgelenks
entdeckt.
Forscher des Universitätsklinikums
Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität
Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft-
und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann.
mehr
Quellen: Presse-Information Orthopädischen
Universitätsklinik Erlangen und Innsbruck
Metallionen und
Allergie: Nur winzige Spuren
gelangen in den Körper - Konzentration von Metall-Ionen im Blut von
Patienten mit künstlichem Hüftgelenk exakt bestimmt.
mehr
Quelle: Presse-Information
Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
Neue Arthrosetherapie in einer großen
Studie untersucht
"Durch die rechtzeitige
Behandlung mit biologischen Medikamenten kann ein späterer Gelenkersatz
vermieden beziehungsweise deutlich hinaus geschoben werden",
so Professor Dr. Rüdiger Krauspe, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik
Düsseldorf. Die ersten klinischen Erfahrungen zeigen, dass sowohl
der Schmerz gelindert als auch der Verlauf der Arthrose gebessert
werden können. mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Düsseldorf
STREITPUNKT
Ratschläge eines Betroffenen:
Ein medizinischer
Laie gibt aufgrund eigener Erfahrungen interessante Ratschläge zum
Thema Hüftgelenksersatz.
hier
Totalendoprothese Hüftgelenk: Die frühzeitige volle Belastung
einer nicht-zementierten Endoprothese - in Kombination mit einer
aktiven Rehabilitation - erhöht bei ausgewählten Patienten nicht das
Risiko einer frühzeitigen Prothesenlockerung.
mehr
Quelle: Presse-Informationen und Abstract Journal of Arthroplasty
Endoprothesen im Stresstest:
Harte Prüfung für künstliche
Kniegelenke
Mit einem "Kniesimulator" werden im Biomechaniklabor der
Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit
untersucht
mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
Endoprothesen weiter optimiert: Künstliche Gelenke entscheidend verbessert
Wissenschaftler des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz
Universität Hannover entwickeln verschleißarme Gelenke aus Keramik.
Sie halten mindestens zehn Jahre länger als bisherige Prothesen aus
Metall und Kunststoff.
mehr
Quelle: Presse-Information Leibniz Universität Hannover
Künstliches Hüftgelenk im Dauertest - Mit einem "Hüftsimulator"
untersucht die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Prothesen
auf ihre Haltbarkeit
Zehn Jahre, 15 oder gar 20 Jahre? Wie lange hält ein künstliches
Hüftgelenk? An der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht
jetzt ein "Hüftsimulator" im Dauertest, welchem Verschleiß
Hüftendoprothesen durch ständige Belastung ausgesetzt sind.
mehr
HüftHüftgelenksersatz in schonender Technik - Leipziger Orthopäden
erhalten in vielen Fällen die Gelenkkapsel.
In Deutschland werden jährlich rund 130.000 Hüftgelenke durch Endoprothesen,
also dauerhaft im Körper verbleibende Implantate, ersetzt. Zahlreiche
Krankenhäuser bieten diese Operation an. An der Orthopädischen Klinik
und Poliklinik der Universität Leipzig wurde vom Team um Dr. Torsten
Prietzel eine modifizierte minderinvasive Operationsmethode entwickelt.
mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Leipzig
Endoprothese
Hüfte: Künstlicher Hüftersatz mit hoher Stabilität.
Studie der
Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg weist erstmals nach,
daß Hüftprothesen bei jüngeren Patienten lange Zeit überdauern können
mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Heidelberg
Medizintechnik: Titan als Werkstoff Nr. 1 für Implantate
Neue Erkenntnisse sollen bald Langzeit-Implantate mit
maßgeschneiderten Zellreaktionen ermöglichen. Dem Saarbrücker Forscherteam
um Prof. Breme ist der Nachweis gelungen, dass die unterschiedlichen
Reaktionen von menschlichen Zellen durch das nur wenige Nanometer
dünne Oberflächenoxid der Titanwerkstoffe verursacht werden.
mehr
Quelle: Presse-Information Universität Saarbrücken
|