ENDOPROTHESEN  
 
HÜFT-, SCHULTER- UND KNIEGELENK


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hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Gelenkersatz / Endoprothesen bei Gelenkarthrose publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Siehier.


 

 

Das Info-Netzwerk Medizin 2000 unterstützt seit Jahren die Forderung vieler Orthopäden und Patientenverbänden nach der Einrichtung eines nationalen Endoprothesenregisters. Eine derartige Institution ist im Zusammenhang mit Totalendoprothesen des Knie- und Hüftgelenks für eine praxisnahe Qualitätskontrolle vor, während und nach den Operationen unbedingt erforderlich.  Die Etablierung eines nationalen Endoprothesenregisters wurde viele Jahre lang von interessierter Seite durch eine von der Sache her überflüssige Diskussion der angeblichen Vor- und Nachteile hinausgezögert. Seit dem Jahr 2011 gibt es nun das geforderte Endoprothesenregister, das jetzt auch über eine eigene Website verfügt.

 

 

 

Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat ausführlich über das Endoprothesenregister und seine Vorteile für die Patienten berichtet. 

 

 

 





Die populäre Website "MedKnowledge" listet zahlreiche Kliniken auf,
die sich auf die Durchführung von Totalendoprothesen des Hüft- ,
Knie- und Schultergelenks spezialisiert haben:



 



 

 News und aktuelle Informationen
zum Thema Gelenkersatz (Endoprothetik)
 der Schulter-, Hüft- und Kniegelenke
ssi

 

 

Endoprothesen bei Arthrose der Hüftgelenke
Die Therapieergebnisse von Total-Endoprothesen (TEP) sind den Teil-Endoprothesen nach einem Jahr nicht überlegen.
mehr lesen

Quelle: BMJ 2012; 344 doi: 10.1136/bmj.e2147 (Published 19 April 2012) Cite this as: BMJ 2012;344:e2147

 

 

Bei Endoprothesen sollte bei der Produktauswahl Sicherheit an erster Stelle stehen
Künstliche Hüftgelenke, bei denen sich Metallköpfe in Metallpfannen bewegen - sog. Metall-auf-Metall-Endoprothesen - erweisen sich aufgrund des unvermeidbaren Abriebs von hochgiftigen Metallionen als möglicherweise gefährlichste Variante künstlicher Ersatzgelenke. mehr lesen
Quellen: British Medical Journal 2012 Clin Orthop Relat Res. 2004 Dec;(429):86-93. BMC Musculoskelet Disord. 2010 Apr 23;11:78.

 

 

 

Endoprothesen könnten länger halten
Die Haltbarkeit von Hüftgelenks- und Kniegelenks-Totalendoprothesen kann offenbar durch die dauerhafte Einnahme knochenaufbauender Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate verdoppelt werden. mehr
Quelle: BMJ 2011; 343 doi: 10.1136/bmj.d7222 (Published 6 December 2011) Cite this as: BMJ 2011;343:d7222    

 

 

Totalendoprothese des Hüftgelenks
Ein vollständiger, operativer Hüftgelenksersatz kann durch neue minimal-invasive Therapiemethode oft noch um Jahre hinausgeschoben oder ganz vermieden werden
Endoskopische, minimal invasive Eingriffe am Hüftgelenk eröffnen insbesondere bei jüngeren Patienten neue Therapiemöglichkeiten.

Bisher beschränkten sich endoskopische, minimal-invasiv durchgeführte  Behandlungen  an den großen Gelenken in erster Linie auf schmerzende  Kniegelenke.  Doch nun werden bei nicht arthrotisch bedingten Schmerzen in den Hüftgelenken   immer häufiger endoskopische Eingriffe vorgenommen. Die betroffenen Patienten sind meist deutlich jünger als die typischerweise mit einer Total-Endoprothese versorgten Arthrosekranken. mehr



Hüftgelenksendoprothese

Keine Beweise, dass Sport Endoprothesen lockert
Sport tut auch Endoprothesenträgern gut. Doch bedarf es einer guten Beratung über die geeignete Sportart. mehr
Quelle: Ärzte Zeitung
  

 

 

Hüftgelenksersatz: "Schrottprothesen" (Zitat: Spiegel online) gefährden viele Patienten
In Deutschland werden pro Jahr über 200.000 arthrotisch veränderte Hüftgelenke operativ ausgetauscht. Für diese Eingriffe werden von den Krankenkassen rund 1.6 Milliarden Euro ausgegeben. Doch nicht immer können die Patienten mit dem Ergebnis der aufwändigen Eingriffe zufrieden sein. In erschreckend vielen Fällen wurden ihnen von den Operateuren Endoprothesen minderer Qualität eingesetzt, die aufgrund von Komplikationen vorzeitig ausgetauscht werden müssen. Die Zahl der sog. Revisionsoperationen ist in Deutschland besonders hoch. Ein Teil der für Zweit- und Drittoperationen jährlich aufgewandten 330 Millionen Euro ließe sich durch ein bundesweites Endoprothesen-Register vermeiden. Mit dessen Hilfe könnten Prothesen minderer Qualität schneller identifiziert werden. mehr
Quelle: Spiegel online
 

 

Prof. Grifka: zuviele Prothesenoperationen wegen fehlerhafter Anreize - zertifizierte Endoprothesen-Center könnten Abhilfe schaffen.Bedenkliche Überversorgung bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken

Bad Abbach - Die Pressemitteilung der Barmer GEK vom 27.07.2010 thematisiert das Problem, dass im Jahr 2009 in Deutschland 209.000 Hüft- und 175.000 Knieprothesen eingesetzt wurden. Auch Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum Bad Abbach, sieht darin eine bedenkliche Überversorgung. Darauf hat Grifka bereits 2008 als Präsident der wissenschaftlichen orthopädischen Gesellschaft hingewiesen. Grifka wörtlich: "Es macht nachdenklich, dass in Deutschland im Jahr über 200.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt werden, während im gesamten restlichen Europa ca. 300.000 pro Jahr implantiert werden." mehr
Quelle: Presse-Information der Barmer GEK und Universität Rgensburg

 


Die Zuverlässigkeit der Röntgendiagnostik wird überschätzt:  Häufige Fehldiagnosen beim Verdacht auf Becken- oder Hüftgelenks-Frakturen sprechen gegen die vergleichsweise billigen Röntgen- und für die eher teuren  MRT-Untersuchungen (Magnet-Resonanz-Tomographie).
Die in der Notaufnahme von Krankenhäusern gemachten  "normalen " Röntgenuntersuchungen sind laut einer im American Journal of Roentgenology veröffentlichten Untersuchung aufgrund zahlreicher Fehldiagnosen für die exakte Diagnosestellung von Becken- und Hüftgelenksfrakturen kaum zu verwenden.
mehr

Quelle: American Journal of Roentgenology 



Kniegelenk Endoprothese-OP
Nachweislich bessere Ergebnisse durch Mindestmengen bei Kniegelenk-Totalendoprothesen-Operationen - G-BA legt Ergebnisse der Mindestmengen-Begleitforschung vor. mehr

Quelle: Presse-Information Gemeinsamer Bundesausschuss GBA

 

 

 


Minimal-invasive OP-Techniken setzen sich bei der Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenken immer mehr durch:

 

Unterschiedliche Operationstechniken -  Vergleichende Bewertung durch Experten des britischen National Heath Service (NHS) : sind moderne und schonende Gelenkersatz-Operationen (minimal-invasive Endoprothesen-Operationen) bei den Langzeitergebnissen tatsächlich den seit vielen Jahren üblichen Totalendoprothesen (TEP)  der Hüft- und Kniegelenke unterlegen?  mehr 
Quelle: britischer National Heath Service (NHS)


Schonender minimal-invasiver Hüftgelenksersatz: Die unterschiedlichen minimal-invasiven Operationstechniken kommen immer häufiger auch in Europa -  und speziell auch in Deutschland - zum Einsatz. 
In den USA gibt es bereits orthopädische Chirurgen, die wie Dr. Joel Matta (siehe Video)  beispielsweise den auch in Deutschland beliebten anterioren (vorderen) Zugang zum arthrotisch veränderten Hüftgelenk  bereits mehr als 1.300 mal  mit gutem Erfolg angewandt haben.   Insbesondere Patienten, die in der Vergangenheit bereits einmal mit der seit Jahrzehnten üblichen konventionellen Methode operiert wurden, sind von dem minimal-invasiven Eingriff sehr begeistert. Die innovative Operationstechnik hat nämlich viele Vorteile. So beispielsweise den geringen Blutverlust während der Operation, die schnelle Belastbarkeit des operierten Hüftgelenks noch am Tag des Eingriffs sowie eine erfreulich niedrige Komplikationsrate.


Hier sehen Sie den gesamten, einstündigen OP-Verlauf bei einer Hüftgelenks-Endoprothese mit minimal-invasivem anterioren Zugang zum Hüftgelenk. Kommentare in englischer Sprache.

Hier können Sie den während der OP aufgezeichneten Kommentar in Ruhe in Form eines PDF-Dokuments nachlesen.

 

ANTERIOR APPROACH FOR TOTAL HIP REPLACEMENT
ST. JOHNS HEALTH CENTER, SANTA MONICA, CALIFORNIA
 




Der minimal invasive Zugang zur Hüfte setzt sich durch.
Seit drei Jahren werden auch die großen Gelenke minimal invasiv operiert. Die Vorteile einer solchen Vorgehensweise liegen auf der Hand: Der Hautschnitt ist kleiner, Muskeln und Sehnen werden geschont, der Blutverlust ist geringer, die Patienten können schneller mobilisiert und nach Hause entlassen werden. Und: Sie müssen wegen des geringeren Traumas weniger Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in Kauf nehmen, was ihnen mehr Lebensqualität beschert. mehr
Quelle: Deutscher Orthopädenkongress Berlin

 


Junge Patienten, Minimal invasives Operieren – neue Wege für die Endoprothetik an Hüfte und Knie
Immer jüngere Patienten erhalten einen Gelenkersatz an Hüfte oder Knie. Ihre Anforderungen an die Endoprothese sind hoch, da sie mit dem Kunstgelenk körperlich aktiv bleiben wollen. Gleichzeitig wächst bei den Operateuren das Bestreben, Patienten dieser Altersgruppe „minimal invasiv“ zu versorgen – aber was bedeutet das? mehr

Quelle: Masterclass Symposium Hildesheim

 

 

 



Beliebter Laufsport Joggen: Jogger tragen meist spezielle Laufschuhe, da diese den Fuß stabilisieren sollen. Ihren Knie- und Hüftgelenken tun sie damit allerdings keinen Gefallen, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben. mehr

Quelle: Tageszeitung PR online und US-Fachjournal PM&R

 

 


Wie haltbar sind künstliche Hüftgelenke? Gute Ergebnisse für mehrteilige Implantate aus Titan im Labor - Heidelberger Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg ausgezeichnet. Künstliche Hüftgelenke werden immer sicherer: Moderne mehrteilige Hüftimplantate aus Titan geben nur winzige Mengen des Metalls in das umliegende Gewebe ab und sind deshalb voraussichtlich besonders haltbar. Dies haben Labortests von Wissenschaftlern der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg gezeigt. mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg


 

Bluttest für Risiko eines künstlichen Knie-/Hüftgelenks entdeckt. Forscher des Universitätsklinikums Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft- und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann. mehr
Quellen: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Erlangen und Innsbruck

 


 
Metallionen und Allergie: Nur winzige Spuren gelangen in den Körper - Konzentration von Metall-Ionen im Blut von Patienten mit künstlichem Hüftgelenk exakt bestimmt. mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg



Neue Arthrosetherapie in einer großen Studie untersucht
"Durch die rechtzeitige Behandlung mit biologischen Medikamenten kann ein späterer Gelenkersatz vermieden beziehungsweise deutlich hinaus geschoben werden", so Professor Dr. Rüdiger Krauspe, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf. Die ersten klinischen Erfahrungen zeigen, dass sowohl der Schmerz gelindert als auch der Verlauf der Arthrose gebessert werden können. mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf

 

 

 
STREITPUNKT


Ratschläge eines Betroffenen:
Ein medizinischer Laie gibt aufgrund eigener Erfahrungen interessante Ratschläge zum Thema Hüftgelenksersatz. hier


 

Totalendoprothese Hüftgelenk: Die frühzeitige volle Belastung einer nicht-zementierten Endoprothese  - in Kombination mit einer aktiven Rehabilitation - erhöht bei ausgewählten Patienten nicht das Risiko einer frühzeitigen Prothesenlockerung. mehr
Quelle: Presse-Informationen und Abstract Journal of Arthroplasty


 

Endoprothesen im Stresstest: Harte Prüfung für künstliche Kniegelenke
Mit einem "Kniesimulator" werden im Biomechaniklabor der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit untersucht mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg

 



Endoprothesen weiter optimiert: Künstliche Gelenke entscheidend verbessert
Wissenschaftler des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz Universität Hannover entwickeln verschleißarme Gelenke aus Keramik. Sie halten mindestens zehn Jahre länger als bisherige Prothesen aus Metall und Kunststoff. mehr
Quelle: Presse-Information Leibniz Universität Hannover

 



Künstliches Hüftgelenk im Dauertest - Mit einem "Hüftsimulator" untersucht die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit
Zehn Jahre, 15 oder gar 20 Jahre? Wie lange hält ein künstliches Hüftgelenk? An der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht jetzt ein "Hüftsimulator" im Dauertest, welchem Verschleiß Hüftendoprothesen durch ständige Belastung ausgesetzt sind. mehr
HüftHüftgelenksersatz in schonender Technik - Leipziger Orthopäden erhalten in vielen Fällen die Gelenkkapsel.
In Deutschland werden jährlich rund 130.000 Hüftgelenke durch Endoprothesen, also dauerhaft im Körper verbleibende Implantate, ersetzt. Zahlreiche Krankenhäuser bieten diese Operation an. An der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität Leipzig wurde vom Team um Dr. Torsten Prietzel eine modifizierte minderinvasive Operationsmethode entwickelt. mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Leipzig



Endoprothese Hüfte: Künstlicher Hüftersatz mit hoher Stabilität.  Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg weist erstmals nach, daß Hüftprothesen bei jüngeren Patienten lange Zeit überdauern können mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg

 


Medizintechnik: Titan als Werkstoff Nr. 1 für Implantate
Neue Erkenntnisse sollen bald Langzeit-Implantate mit maßgeschneiderten Zellreaktionen ermöglichen. Dem Saarbrücker Forscherteam um Prof. Breme ist der Nachweis gelungen, dass die unterschiedlichen Reaktionen von menschlichen Zellen durch das nur wenige Nanometer dünne Oberflächenoxid der Titanwerkstoffe verursacht werden. mehr
Quelle: Presse-Information  Universität Saarbrücken

 

 


 

 

 

 

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Seelische Belastungen bei Krebs
Was tun, um mit dieser Krisensituation fertig zu werden?

 

Krebspatienten und ihre Angehörigen leiden unter  kaum erträglichen seelischen Belastungen. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie sie mit diesem Problem im Alltag umgehen. Um mehr über die geistig-seelischen Aspekte der Krankheitsbewältigung zu erfahren, wird nun an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eine Studie durchgeführt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie die betroffenen Menschen ihrer Krebserkrankung umgehen und welche eigenen Möglichkeiten sie hierzu nutzen konnten. Als Grundlage für diese wichtige Studie dient ein online-Fragebogen.  KrebspatientInnen werden von der Autorin Anna-Katharina Burkhardt dazu ermutigt, diesen anonymisierten Fragebogen hier auszufüllen.

 

     
 


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